Auf den Malediven tut man wenig, aber das mit Stil. Köstliche Küche, Massagen im Unterwasser-Spa oder eine Tour mit dem Glasboden-Kajak sorgen für Zerstreuung.

Auf der Fernwehskala nehmen die Malediven seit Jahren höchste Werte ein, wenn es um die schönsten, verträumtesten und romantischsten Ziele geht. Gerade für frisch Verliebte und Honeymooner liegen die Inseln mit ihren Palmen und Puderzuckerstränden im Trend. Die ganze Zeit ein angenehmes Klima, völlige Entschleunigung und sehr viel Zeit für zärtliche Stunden zu zweit. Doch manchmal – so ehrlich muss man sein – melden sich auch Stimmen die wissen wollen, was man auf so einer Insel mitten im Indischen Ozean ohne Shoppingmeile, Nightclubs, Museen oder anderen kulturellen Sehenswürdigkeiten eigentlich den ganzen Tag so macht und ob ein Urlaub dort nicht spätestens nach dem dritten Badetag langweilig werden würde. Dem ist, ganz ehrlich, entschieden zu widersprechen, beziehungsweise nicht zu helfen. Wem langweilig wird, der hat entweder die falsche Reisebegleitung dabei, oder er hat verlernt, einmal ganz bewusst und ganz voller Hingabe zu chillen. Man tut wenig, aber das mit Stil.

Auf den mittig gelagerten Teppanyaki- Kochplatten im japanischen Grillrestaurant „Fire“ zeigt der Küchenchef sein Können bei Live- Cooking-Darbietungen. Hummer, Wagyu Rind oder Thunfisch direkt aus dem Meer werden vor den Augen der Gäste frisch zubereitet.

Letztendlich gibt es auf den Malediven so gut wie für jedes Bedürfnis die richtige Insel. Es gibt Inseln für leidenschaftliche Taucher, grandios eingerichtete Resorts für Design- und Interior-Fans, Inseln, die Kochkurse bieten und eine original englische Teatime im Orideengarten zelebrieren, Inseln für Menschen, die gern den ganzen Tag mit dem Glasbodenkajak auf Entdeckungsreise gehen wollen, Inseln, die auch unter der Äquatorsonne partout nicht auf Saunagänge und die Abkühlung im Schneeraum verzichten mögen, Inseln für Wellness Fans, die es den ganzen lieben langen Tag nach feinsten Massagen und Beaty-Treatments im Health-Center verlangt, und Inseln für Menschen, die gern einfach nur mal das tun, was man in Zeitalter der permanenten medialen Reizüberflutung immer seltener kann, nämlich buchstäblich nichts. 

Wunderschöne Fischbeobachtungen garantiert: Unterwasserrestaurant im Anantara Kihava mit Gourmet-Küche.

Das Paradies sei etwas sehr Persönliches, sagte einst der englische Erzähler und Dramatiker William Somerset Maugham, und er hat Recht damit. Gerade für diejenigen, die im Urlaub hingebungsvoll ihren Fluchtinstinkten frönen möchten, kann man nur zuraten, sich mit den Malediven zu beschäftigen und auf Entdeckungsreise zu gehen, insbesondere auch unter Wasser.

Viel Platz, viel Komfort: Anantara Kihava Family Beach Pool Villa mit einem eigenen Loungebereich und Grill.

Denn das ist dort aktuell ein ziemlicher Trend. Immer mehr Inseln bieten inzwischen spezielle Unterwasserrestaurants, Unterwasserspas, Unterwassersuiten etcetera. Heißt: für alle, die nicht genug kriegen von den Fischen, Schildkröten und Oktopussen, dabei aber lieber nicht erst nass werden wollen, eröffnen sich wunderbare Möglichkeiten, quasi hinabzusteigen in riesige Aquarien, also hinter Glas die ebenso faszinierende wie bunte Welt der Meerestiere zu beobachten.

Tempelartige Wellness-Atmosphäre: Badezimmer einer Anantara Kihavah Beach Pool Villa mit freistehender Badewanne.

Möglich ist das beispielsweise im Anantara Kihava. Die Insel gehört dem nordwestlich gelegenen Baa Atoll an und ist innerhalb von 30 Flugminuten von Malé aus erreichbar. Das Unterwasser-Restaurant „Sea“ ist sowohl mittags als auch abends geöffnet. Über Edelholz-Stufen geht es hinunter auf über fünf Meter Tiefe, vorbei am ersten und mehrfach prämierten Unterwasser-Weinkeller der Welt. 450 verschiedene Sorten aus 15 Ländern sind hier gelagert. Die achteckige Form des verspiegelten „Sea“ wurde entworfen, um die Perspektive in die Unterwasserwelt zu optimieren, denn die niederen Acrylfenster reichen über das Sichtfeld der Gäste hinaus, so dass die Illusion entsteht, dass sie Teil des umgebenden Riffs sind. 

Seafood vom Feinsten im Anantara Kihavah: Pochierter Hummer.

Besonders lecker hier: Ein Salat von sanft pochiertem Hummer mit Seerosenwurzeln, Pomelo, junger Kokosnuss, Zitrusfrüchte an einem Koriander-Limetten-Dressing und danach vielleicht ein zart gegartes Wolfsbarschfilet, sautierte Langusten, cremiger weißer Lauch und Schneekrabbe, grüner Spargel, Tintenfischtinte und Hollandaise. Es macht einen Heidenspass, während des Essens in unmittelbarer Nähe das Treiben der Fischschwärme zu beobachten, die in einem jähen Rhythmus ihre Richtung ändern oder auch hier und da einen Hai zu erspähen, der mit ruhigen Flossenschlägen sein Revier durchkreuzt und sich dabei keineswegs von den neugierigen Blicken der Essensgäste aus dem Konzept bringen läßt.

Näher dran am Meer geht nicht: Wasser-Pool-Villa im Anantara Kihavah.

Die Insel Kihavah selbst, umgeben von einer blauen Lagune, ist wunderschön und gärtnerisch ein liebevoll gepflegtes Idyll. Sehenswert ist der resorteigene Orchideengarten, wo hunderte von Pflanzen in den unterschiedlichsten Farben und Blütenformen gezogen werden als Baumschmuck für die Insel. Man kann den Garten exklusiv reservieren und sich dort dann einen stilechten Afternoon-Tea mit köstlich bestückten Etageren servieren lassen.

Den Sonnenuntergang genießen von der perfekt designten Strandlounge des Anantara Kihavah aus.

Die ebenso edel wie geschmackvoll möblierten Unterkünfte sind um die üppige Vegetation herum errichtet worden und so wurde kein Baum für den Bau umgesiedelt. Zum zehnjährigen Jubiläum 2021 frisch renoviert, lag ein besonderes Augenmerk auf den landestypischen Baumethoden sowie auf den Erhalt der landestypischen Palmenstrohdächern.  Der Betreiber Anantara, Teil der in Bangkok angesiedelten Gruppe Minor Hotels, wählte gestalterisch eine Fusion aus indisch-marokkanischen Einflüssen, die an die kolonialen Wurzeln der Malediven erinnern. Diese ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Resort und lassen auf diesem Weg die lokale Kultur und bestehende Traditionen einfließen. Die Räumlichkeiten verschmelzen förmlich mit der tropischen Umgebung und so ragen Kokosnussbäume durch einige Decken der Villen. Üppige Baldachine bieten Schatten zum Sonnenbaden und Privatsphäre zugleich. Immer wieder stößt man auf individuell verzierte Säulen, die im gesamten Resort verteilt sind und jedem Bereich einen bestimmten Charakter verleihen. Im Empfangsgebäude und in der Bibliothek ist beispielsweise ein gestreiftes Sarong-Motiv in die schwarzen Struktursäulen geschnitzt und erzeugt ein Gefühl von Schlichtheit und Stärke. Im Hauptrestaurant Plates, das authentische maledivische Küche serviert, sind die Säulen als Schriftrollen geformt, um an die alten Wurzeln der Inseln zu erinnern. 

Romanik pur: Wer mag, kann sich auch ein Candle-Light-Dinner am Stand wünschen.

Viel kleiner, im Vergleich regelrecht schnuckelig wirkt das Huvafen Fushi, das sich in die exklusive Vereinigung weltweiter Luxushotels „Small Luxury Hotels of the World“ einreiht. Huvafen Fushi – übersetzt Trauminsel – gehört einer maledivischen Unternehmerfamilie, misst gerade mal 100 Meter Breite und 350 Meter Länge und befindet sich rund dreißig Speedboot-Minuten vom Flughafen Malé entfernt.

Beach Bungalow des Huvafen Fushi. Nach nur wenigen Schritten hat man von der Terrasse aus das Meer erreicht.

Das Luxusresort verzaubert seine Gäste nicht nur mit traumhaften Sandstränden und türkisblauem Wasser, sondern wartet auch mit dem ersten Unterwasser-Spa weltweit auf. Wunderbare Essenzen nehmen hier den Gast mit auf eine Traumreise. Während sich vor den Glaswänden des Spas die tropischen Fische tummeln, werden im Inneren die Sinne auf Entdeckungsreise geschickt. Im Anschluss warten in der Revitalising Addictive Wellness Bar gesunden Snacks, die die Wirkung der Behandlungen unterstützen.

Die Insel des Huvafen Fushi in der Übersicht. Die kompakte Größe und die schöne Bepflanzung gibt dem Luxusresort ein romantisches Flair.

Geschmackserlebnisse der Superlative garantieren die Restaurants „Celsius“, wo das Frühstück serviert wird, „Forno“ mit knisterndem Holzofen unter Palmendächern oder das japanische Fine-Dining-Restaurant „Salt“, eine Over-Water-Location mit wunderbaren Sitzplätzen auf der Rundum-Terrasse, die während der Abendstunden unterhaltsame Blicke erlaubt auf die jagenden Haie.

Die zauberhafte Köchin Kate präsentiert das Salzbusch-Lamm, ein Signature-Dish von Huvafen Fushi.

Der charmante australische Hoteldirektor Noel Cameron ließ von Chefkoch Ashish Domee als außerplanmässigen Hauptgang wunderbar zart geschmorte Stücke vom Salzbusch-Lamm nach einem traditionellen Rezept seiner Heimat servieren – absolut köstlich! Cameron erzählt, dass die Blätter des Salzbuschs außergewöhnlich viele natürliche Mineralien enthielten und sehr reich seien an Proteinen. Zudem gibt das salzige, kräutrige Aroma dem Fleisch eine ganz besondere Würze. Ashish Domee ist übrigens das erste auf den Malediven ansässige Mitglied der renommierten World Master Chefs Society; eine führende globale Auszeichnungsgesellschaft für außergewöhnlich qualifizierte Profiköche. 

Ein Aufenthalt in der Beach Pool Villa verspricht Zweisamkeit, Ruhe und Privatsphäre. Durch die tropische Bepflanzung mit saftig grünen Kokospalmen und Blühsträuchern genießt man einen perfekten Sichtschutz.

Ein besonders stimmungsvolles Highlight ist das romantische Barfuss-Dinner direkt am Stand, wo unzählige Kerzen das Szenario in magisches Licht tauchen. Auch im Huvafen Fushi gibt es ein Unterwasserrestaurant namens „atitude 4°“, acht Meter unter der Oberfläche des Indischen Ozeans und nur 4 Grad vom Äquator entfernt. Hinter einem riesigen Panoramafenster gehen gerade zu späterer Stunde die schwimmenden Raubtiere auf nächtliche Jagd, leuchtendes Plankton, das „Feuer des Ozeans“ und farbenfrohe Korallen fluoreszieren in der sanft beleuchtenden Meereslandschaft. 

Lounge-Feeling pur: Dieser großzügige Residenz am Strand mit einer geräumigen Terrasse und mehreren Schlafzimmern eignet sich besonders für mehrköpfige Familien.
Ein weiteres Highlight der Residenz „Cube“ ist der abgegrenzte Privatstrand.

Die Villen auf der Insel sind sehr geschmackvoll im Tropical Chic eingerichtet, Edelhölzer, Korbgeflecht, schöne Textilien und ausgezeichnete Betten machen den Aufenthalt auch wohnlich zu einem Genuß. Von der Terrassentür geht es direkt zu einem Privatpool und weiter zum Strand. Links und rechts schützen Palmen und eine dichte tropische Bepflanzung vor neugierigen Blicken. Sehr großzügig und ansprechend gestaltet auch hier das Outoor-Badezimmer mit Regendusche, einem weiteren Pool und einem angenehm beschatteten Daybed hinter der schützenden Mauer.

Der unterirdische Weinkeller „Visum“ im Huvafen Fushi mit einer großen Auswahl feiner Gewächse aus der ganzen Welt.

Das flächenmässig größte der besuchten Resorts namens „The Residence Maldives at Dhigurah“ liegt am südlichen Rand der Malediven inmitten des tiefsten und größten Atolls der Malediven – nicht ganz so lieblich wie die kleineren Inseln im Norden, aber ein Traumrevier für Taucher. Die Anreise erfolgt von Male mit der Linienmaschine zum regionalen Kooddoo-Viligili Airport.

Neben dem Tauchen gehört Wasseryoga gehört zu den Spezialitäten der Insel.

Die Unterwasserwelten von Gaafu Alifu mit ihren prächtigen Korallenriffen sind weitgehend unberührt und Heimat für unzählige Pflanzen- und Tierarten. Dazu zählen Korallen und Schwämme, Papageien- und Drückerfische, Barrakudas und Rochen, Schildkröten und Haie –  unter anderem Schwarzspitzen-Riffhaie. Das hoteleigene Wassersportzentrum bietet sowohl Tauchunterricht für Anfänger wie auch geführte Exkursionen für erfahrene Taucher an. Mit modernen Speed-Booten sind verschiedene Ausflüge in die wunderbare Welt des Atolls möglich. 

Beliebter Treffpunkt: Der Beachclub von The Residence Maldives at Dhigurah.

Wer nicht tauchen möchte, erkundet das Wasser per Kayak, Glasboden-Kayak, Surfbrett oder mit dem Katamaran. Über die längste in Privatbesitz befindliche Brücke auf den Malediven kann man übrigens hinüberradeln zum Schwesterresort „The Residence Maldives at Falhumaafushi.“ Der Blick ins kristallklare Wasser lohnt in jedem Fall, denn links und rechts vom Steg tummeln sich Schildkröten, Fische und Adlerrochen.

Perlenschur im Indischen Ozean: Water-Villen auf The Residence Maldives at Dhigurah.

Auf Dhigurah ist das Publikum etwas jünger und schnell stellt sich das gemütliche Café del Sol direkt am Pool als beliebter Treffpunkt heraus. Es gibt leckere Tapas und eine große Auswahl an Cocktails. Abends legt hier ein DJ auf. Zu den Highlights gehört der resorteigene Gemüse- und Kräutergarten. Hier wachsen nicht nur zahlreiche Obstsorten wie Bananen und Papayas; auch Gewürze wie Kurkuma, Chili und die intensiv nach Vanille schmeckenden Blätter der Pandan-Palme werden in diesem Garten gezogen. Auch das hochreine Kokosnussöl für die Body-Treatments im Spa wird selbst hergestellt. In der Mitte des Gartens befindet sich eine Open-Air-Küche, wo ein empfehlenswerter Earth-Table-Kochkurs angeboten wird.  Angeleitet vom Chefkoch, bereiten die Gäste ein dreigängiges Menü zu, dessen Zutaten zu guten Teilen aus dem hoteleigenen Garten stammen. Im Mittelpunkt steht das traditionelle, mit reichlich Kokosmilch zubereitete Fischcurry. Zum Nachtisch lernt man als Dessert eine gekühlte Kokosnusscreme mit Melone und Mango zuzubereiten.  

Soulfood auf der Terrasse des Cafe del Sol: Köstlicher Hummersalat.

Um weitere Schritte in Richtung einer noch besseren Ökobilanz zu gehen, hat „The Residence Maldives“ verschiedene nachhaltige Projekte initiiert. Beide Resorts wirken an der “Protect Maldives Seagrass”-Initiative mit, die von der Blue Marine Foundation und der Maldives Underwater Initiative ins Leben gerufen wurde. Unterstützt wird das Projekt vom maledivischen Tourismusministerium. Wie Arysha Adam, Marketing-Mitarbeiterin des Resorts schildert, verfügt das „Residence“ zwischenzeitlich über eigene Solarpaneele zur Stromerzeugung, wodurch der Diesel-Verbrauch gesenkt wird. Zu den weiteren Nachhaltigkeitsmaßnahmen zählen ein Regenwasser-Sammel-System, eine Wasseraufbereitungsanlage, Glas- statt Plastikflaschen, sowie eine Kompostanlage, deren Humus in den Beeten des Earth-Basket-Gartens für eine reichhaltige Versorgung mit Nährstoffen sorgt.

Spa-Kultur wird in The Residence Dhigurah groß geschrieben. Die Behandlungsräume befinden sich in runden Bungalows mit Blick aufs Meer.

Langsam neigt sich die Sonne und am Nebentisch bestellt eine Gruppe temperamentvoller Spanier noch eine Runde Drinks. Wenige Minuten später zieht starker Wind auf, Vorbote eines tropischen Regenschauers. Die Wedel der Kokospalmen am Pool wiegen sich immer heftiger. Erst fallen nur ein paar Tropfen, dann schüttet es gewaltig. Alle bringen sich lachend unter dem strohbedeckten Dach des Beachclubs in Sicherheit – das Wasser von oben ist warm und weich, barfuß im Regen, glücklich wie noch nie. Sobald der Schauer vorüber ist, trocknet alles wieder ganz schnell. Und so zeigt sich im beseelten Lächeln der Gäste das Gefühl, hier auf den Malediven ganz besonderen Momenten gewahr werden zu können, der Natur sehr nah, wo die alltäglichen Sorgen in den entferntesten Hintergrund rücken und sich unweigerlich jene Tiefenentspannung ausbreitet, mit welcher man leider viel zu selten im Leben beschenkt wird. 

Über den längsten privaten Steg auf den Malediven geht es von The Residence Maldives at Dhigurah mit dem Fahrrad zur Nachbarinsel The Residence Maldives at Falhumaafushi.

TEXT//THOMAS GARMS

FAKTEN

Anantara Kihavah Maldives Villas

Luxury Resort 

Kihavah Huravalhi Island Baa Atoll 

Malediven

Telefon +960 660-1020

www.anantara.com

FAKTEN

Huvafen Fushi

Small Luxury Hotels of the World 

North Malé Atoll

Malediven

Telefon +960 6655 265 

www.huvafenfushi.com

FAKTEN

The Residence Maldives

Falhumaafushi & Dhigurah 

Gaafu Alifu Atoll 

Malediven

Telefon +960 682 0088

www.cenizaro.com