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Kalifornische Moderne

19. Mai 2026 Editorial Department2 Min. Lesezeit

KALIFORNISCHE MODERNE

Die Villa Loewy des Stararchitekten Richard Neutra als Ausstellungsort für Fotoarbeiten von Stefan Heyne

Fotos Thomas Blumrich

Sehr schöne Kooperation zwischen Range Rover, dem Künstler Stefan Heyne und Peter Rabitz, der die Ikonische Richard Neutra Villa Haus Loewy für uns geöffnet hat. Nach den Munich Design Days und dem Auftritt der Marke auf dem Salone di Mobile in Mailand hatten wir in Berlin anlässlich des Gallery Weekends eine einzigartige Präsenz zwischen Kunst, Design und einem architektonischen Klassiker von Weltrang.

Neutra liebte Landschaftsgärten. Auch die Villa Woewiy in Berlin-Zehlendorf ist von prächtigen Kiefern und Efeu umgeben.

Anfang Mai wurde das von Richard Neutra 1923 entworfene Wohnhaus Loewy in Berlin-Zehlendorf erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und in einen Ausstellungs- und Veranstaltungsort verwandelt. Architektur- und Kunstinteressierte erhalten damit die einmalige Gelegenheit, die Villa in der Onkel-Tom-Straße 87 zu besichtigen und zu erleben. Das Wohnhaus gehört zu den vier Häusern, die der junge Österreicher, der später als Architekt der kalifornischen Moderne berühmt wurde, noch als Mitarbeiter im Büro von Erich Mendelsohn in Berlin hinterließ.

Außenansicht des Gebäudes mit dem eindrucksvollen Wohnzimmer sam Flügel und deckenhohem Bücherregal.
Der Künstler Stefan Heyne vor der Neutra-Villa in Zehlendorf.

Dabei zeigen sich hier schon Ideen, die das spätere Schaffen des Architekten (1892–1970) charakterisieren: die Farben im Inneren, die Anordnung der Fensterbänder, flexible Grundrisse sowie der Sinn für experimentelle Technik. Im Mittelpunkt des Veranstaltungsprogramms, das der Fotokünstler Stefan Heyne gemeinsam mit dem Immobilienexperten Peter Rabitz, der mit dem Verkauf von Haus Loewy betreut ist, steht die Ausstellung „Casa Chroma“.

Stefan Heyne während seiner Ansprache vor den Gästen der Vernissage.

Mit seinen Arbeiten, die Farbverläufe von Sonnenuntergängen zeigen, stellt Heyne das Medium Fotografie als objektives Abbild von Wirklichkeit in Frage. In seinen maximal reduzierten Werken entzieht er dem Bildraum jede gegenständliche Referenz, bis nur noch die Essenz von Licht und Farbe verbleibt. „Bilder sind für mich die Fenster in einem geistigen Raum“, sagt der Künstler, der die meisten Arbeiten der Ausstellung speziell für die Innenräume des Neutra-Hauses in Zehlendorf angefertigt hat.

Der geräumige Range Rover vor dem Haus präsentierte ebenfalls verschiedene Sonnenuntergänge.

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